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Allerheiligen: 01.11.(Samhain
/ Halloween)
Begrüßung
des Sommers: In der ersten Aprilhälfte
wurden besonders der Alben und ihrem Herrscher Frey gedacht.
Disenopfertag: Vor
allem in Schweden - Verehrung der Ahnen & Naturgottheiten
(höhere Wesen) und ihrer Herrscherin Freyja in der ersten
Februarwoche.
Erntedankfest: Eines
der wenigen germanischen Feste, dessen Bedeutung bis in unsere
Zeit noch nicht verloren ist. Es findet im September (30.09.)
nach dem Einholen der Ernte statt. Verehrung von Thor, Sif und
Frey.
Fastnacht: Vollmond
nach dem 03.01. - hier wird das Ende des Eises gefeiert. Es war
im Allgemeinen üblich, sich zu diesem Fest mit einer Tiermaske
zu verkleiden.
Feier
der Jugend: Der Göttin Iduna wurde gegen
der dritten Märzwoche ein Fest veranstaltet.
Frühlings
Tag- und Nachtgleiche: 20.2.
Frühlingsbeginn: Im
März (Tag ungenau) findet die Verehrung der Fruchtbarkeitsgöttin
Nerthus statt. Ihr zuliebe gab es auch einen Umzug (Karneval),
der mit einem geschmückten
Wagen, sowie einem Abbild Ihrer stattfand. Dieses Fest zu Ehren
Nerthus sollte für
eine ertragreiche Ernte im nächsten Jahr sorgen.
Getreide
Feste: Zu
Ehren Freys, Sif und Thors wurden zum August hin
Feste an den Abenden zur Getreideernte ausgelegt.
Herbstopferfest
(Tag und Nacht gleiche): Es wurde ursprünglich
der Beginn der Jagd gefeiert (23.09).
Julfest
/Wintersonnenwende: Ende
Dezember (21.- 22.12.) / erste Januar Woche. Jul bedeutet soviel
wie Sonnenrad / Besprechung mit den Toten. Einige im Norden
gepflegte
Weihnachtsbräuche
haben ihren Ursprung in dem Julfest – z.B. das Verbrennen
des Julblockes am Herdfeuer oder das zauberkräftige Julbrot.
In Schweden gibt es heute noch den Julklapp, ein Geschenk das
heimlich vorbereitet und anschließend mit einem lautem
Schrei in die Stube geworfen wird. Während der Jultage wurden
auch die Juleide ( Eidsbruderschaften, Gemeinschaftsbindungen
und Militärische Bündnisse) neu geschworen, damit
sie auch im neuen Jahr Bestand hatten. Im Allgemeinen wurden
Frey und Odin sehr verehrt. Der letzte Tag des Julfestes jedoch
war der Frigg oder Freyja gewidmet.
Leinenernte: 2.
Vollmond nach Mittsommer (12. Ernting), hier wird der Erfolg
der begonnenen Ernte gefeiert.
Mittwinteropferfest: Zu
Ehren Thors - Mitte Januar; Thor kämpfte
zu dieser Jahreszeit mit den Eis/Frostriesen (Eisheiligen).
Ostern: Zum
20.03. hin wurde Ostara, die Göttin der Fruchtbarkeit, mit
verschiedenen Opferritualen verehrt. Als Fruchtbarkeitssymbole
zu diesem Fest, galten insbesondere Eier und Kaninchen. Die Eier
wurden oftmals bemalt und vergraben.
Das Wiederauffinden dieser, durch nahestehende Personen, sollte
für einen reichen Kindersegen im folgendem Jahr sorgen.
Die Kaninchen wurde verbrannt oder verspeist. Im 19. Jahrhundert
kam der Brauch
zum heutigen Ostern wieder auf.
Die
gegenseitige erscheinung bei den Vanen ist Nerthus, sowie Noreia
bei den Kelten (z.B. in Austria).
Samhain
/ Halloween: Samhain findet in der Nacht
vom 31. Oktober auf den ersten November statt. Es ist ein
Totenfest,
an dem man den Ahnen gedenkt. Zu Samhain öffnet sich
die Unterwelt und die Geister der Ahnen erwachen.
Sommersonnenwende: Zum
Mittsommer am 21.06. wurden Sunna und Baldur im Juni
zu den Feierlichkeiten der Tag- und Nachtgleiche geehrt.
Thing: Im
Februar, zu Beginn des Frühjahres, hauptsächlich
aber im Sommer abgehaltenes Gericht während des Julis. In
Island wurde es auch schon im Juni, vor oder nach Einholen der
Ernte, abgehalten. Tyr wird in dieser Zeit sehr verehrt.
Walpurgisnacht: 30.04.
(Beltane), den
Namen Walpurgisnacht verdankt das keltische Beltane eigentlich
der germanischen Göttin Walpurga, der Großen Göttin,
für die es viele Bezeichnungen gibt. Die Hexen feierten
in der Nacht zum 1. Mai traditionell die Heilige Hochzeit zwischen
der Großen Göttin und ihrem Gefährten, die dadurch
für fruchtbare Felder, Kindersegen und reichlich Jungvieh
sorgten.
Zweites Disenopferfest: 14.-15.
Oktober. Zu diesem Herbstfest wird den Wesen der Natur, den Elfen
und
Disen für eine erfolgreich
Ernte im nächstem Jahr, Kinderwunsch und ein friedliches
Jahr geopfert. Der 14.10. galt besonders den eigenen Ahnen.
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