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Runenkunde


Was sind Runen?
 
Das Wort Rune bedeutet soviel wie "Geheimnis oder Flüstern". Allein in den Runen stecken die
Geheimnisse der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Es gibt die gemeingermanischen, aber
auch keltische Runen.
 
Odin erlangte die Macht über die Runen, als er sich als Opfer, neun Nächte lang am Weltenbaum
erhängte. Von seinem eigenem Speer verwundet tropfte sein Asenblut auf den Boden. Aus diesem
Opfer heraus, enstand das berühmte Runenlied Odins.
 
In der germanischen Welt, benutze man die Runen zunächst um heilige Zauberformeln zu ritzen, oder
gegenstände zu beschreiben. Später wurden sie auch benutzt, um Schriftstücke zu Verfassen und
wiederzugeben, sowie um Gegenständen Kräfte zu verleihen, wie z.B. Schutzamulette.
 
Runen sind zu  deuten als:
 
                                     • Sinnbild
                                      Schriftzeichen
                                      Energieträger
                                      Lautwert
                                      Zauberzeichen
 
Das Germanische Futhark:
Der Name Futhark für das gemeingermanische Runenalphabet ergibt sich aus den ersten 6 Runen:
Fehu, Uruz, Thurisaz, Ansuz, Raidho, Kenaz. Das gemeingermanische Futhark besteht aus 24 Runen.
 
Laut Name Rune Sinnbild Kraft
F Fehu Reichtum, Vieh Feuer
U Uruz Auerochse Erde
TH Thurisaz Donner Chaos
A Ansuz Ase / Gott Luft / Wind
R Raidho Reiten Rythmus
K Kenaz Spiegel Erkenntnis
G Gebo Austausch Harmonie
W Wunjo Wonne Freude
H Hagalaz Hagel Zerstörung
N Naudiz Not Schicksal / Wyrd
I Isa Eis Eis
J Jera Rad Wandel
E / I Eiwaz Eibe Unterwelt
P Perthro Pferch Geburt
Z Algiz Elch Auferstehung
S Sowilo Sonne Sonne
T Tiwaz Speer Ziel
B Berkana Birke Göttin
E Ehwaz Pferd Bewegung
M Mannaz Mensch Einheit
L Laguz Wasser Wasser
NG Ingwaz Ei Konzentration / Reife
D Dagaz Tag Blaue Stunde
O Othala Heim Heimat
 
 
Umsetzung der Runenschrift ins Alphabet.
 
Um eine bessere Übersicht zu haben, sind die Runen und ihre Bedeutungen nach dem heutigen
lateinischen Alphabet geordnet. Einige Runen sind doppelt, um das lat. Alphabet zu vervollständigen.
 
Sonderlaute und Punktuationen gibt es nicht. In der Umsetzung zum schriftlichen Gebrauch, wurde das
nicht vorhandene C durch die Rune Kenaz und das V durch die Rune Wunjo ersetzt.
Das Y wird entweder durch ein J - Jera ersetzt oder durch Kenaz und Sowilo ( auch beim X).
Beim X, kann jedoch die Rune Thurisaz verwendet werden. Beim Q wird die Rune Ingwaz oder Kenaz und
Uruz genommen.
 
Die Rune Eiwaz wird im normalfall nicht zum ausdrücken von Schriftzeichen verwendet, da sie Tore zu
anderen Welten öffnen kann. Statt Eiwaz wird nun die Rune Jera für das lat. Y verwendet.
 
Name lat. Laut germ. Laut Rune
Ansuz A A
Berkana B B
Kenaz C K
Dagaz D D
Ehwaz E E
Fehu F F
Gebo G G
Hagalaz H H
Isa I I
Jera J J
Kenaz K K
Laguz L L
Mannaz M M
Naudiz N N
Othala O O
Perthro P P
Kenaz und Uruz Q K und U = Q und ( ?)
Raidho R R
Sowilo S S
Tiwaz T T
Uruz U U
Fehu / Wunjo V F / W /
Wunjo W W
Kenaz und Sowilo X K und S = X und ( ?)
Jera Y J (J Laut) ( ?)
Algiz Z Z
       
Thurisaz Th (englisch) Th (altgerm. - engl.)
Ingwaz ? ?
 
Die Runenabbildung der Runen Q, X und Y (in klammern gehaltenen Runen) entsprechen denen der True
Type Schrift rune.ttf (Elder Futhark), die in der Herunterladen Sektion, heruntergeladen werden kann.
 
 

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